Klimaverantwortung ĂŒbernehmen Begleitung fĂŒr Destinationen mit Netto-Null-Ziel

Section ID Primary
E010 Textblock-Element

KlimDest – Das Projekt

Die Schweizer Regierung hat Netto-Null fĂŒr 2050 beschlossen. FĂŒr den Tourismus gibt es in der langfristigen Klimastrategie jedoch bisher keine Konzepte – auch weil es keine konkreten Daten gab. Hier setzt das Projekt „Klimaneutrale Destinationen“ an. Das von Innotour geförderte Projekt hat die Berechnung, Modellierung und Reduzierung des klimatouristischen Fussabdrucks von Destinationen zum Ziel. Dabei werden einerseits höchste Zertifizierungsstandards eingehalten, andererseits ein Beitrag zu den Klimazielen des Pariser Abkommens und zur Umsetzung des «Green Deals» GraubĂŒnden geleistet.

E041 Paralax Element

Die drei Destinationen

E011 Textbild-Element

Arosa

Mit Arosa 2030, der ganzheitlichen Destinationsstrategie, wird der eingeschlagene Weg der nachhaltigen Entwicklung konsequent weiterverfolgt. Nachhaltigkeit heisst dabei, dass ökonomische, ökologische und soziale Faktoren gemeinsam im Einklang sein mĂŒssen. Einer der ersten Schritte ist die CO2-Bilanzierung. Sie dient zur Ermittlung der Ist-Situation. So können die grössten Hebel evaluiert werden, welche als Grundlage fĂŒr den Absenkpfad der Destination dienen.

 

E011 Textbild-Element

Valposchiavo

In der Valposchiavo stehen lokale Produkte „100% Valposchiavo“ aus lokal geschlossenen Wertschöpfungsketten von der Produktion ĂŒber die Lebensmittelveredelung und bis zum Genuss im Zentrum des touristischen Angebots des Tals. In Zukunft möchte sich die Valposchiavo als Tal, in dem Stromproduktion aus Wasserkraft seit ĂŒber 100 Jahren eine wichtige Rolle spielt, auch im Bereich der CO2-NeutralitĂ€t weiterentwickeln.

E011 Textbild-Element

Davos

In der Feriendestination Davos schĂŒtzen Unternehmen und GĂ€ste gemeinsam das Klima. Sie verhelfen einem ambitionierten Ziel zum Erfolg: Davos will bis zum Jahr 2030 der erste Ferienort der Schweiz mit Netto-Null-Emissionen werden. Im Fokus steht, Massnahmen zu fördern, die eine Reduktion der CO₂-Emissionen vor Ort bewirken. GĂ€ste, Kunden, Unternehmen und die Gemeinde speisen dazu gemeinsam den «myclimate Klimafonds Davos.

E041 Paralax Element

» Eine Bilanzierung des CO2-Fussabdruckes der touristischen Destination ist fĂŒr die Davos Destinations-Organisation ein wichtiger Grundstein, um die Klimaziele der kommenden Jahre wissenschaftsbasiert anzugehen.»
~ Luca Ravasio, Destination Davos Klosters

E010 Textblock-Element

Systemabgrenzung

Die Klima-Verantwortung des Tourismus reicht ĂŒber die Destinationsgrenzen hinaus. Schlussendlich ist die Motivation Urlaub zu machen, der Treiber, dass sich Menschen auf Reise begeben. Daher betrachtet unsere umfassende Berechnung des ehrlichen Klimafussabdrucks die gesamte Reise – von der Abfahrt zu Hause bis zur RĂŒckkehr und bezieht auch alle im Urlaub konsumierten Produkte und deren Transporte mit ein. In der Destination fliessen alle touristischen LeistungstrĂ€ger, von der Unterkunft, ĂŒber die Bergbahn bis zum Hallenbad in die Berechnung mit ein.

E010 Textblock-Element

Quickguide – in 5 Schritten zum umfassenden Klimaschutz

Schritt 1: Organisation

Strategische Entwicklungen brauchen Zeit und Arbeitskraft, das ist bei einer Fussabdrucksberechnung nicht anders. UnterschÀtzen Sie den Aufwand nicht!

Mehr zu Schritt 1

Schritt 2: Erhebung

FĂŒr die Erhebung wird das webbasierte System smart 3 benutzt, das myclimate entwickelt und im aktuellen Projekt mit der Fachhochschule GraubĂŒnden um einen Destinationsansatz erweitert hat. Sie benötigen dafĂŒr eine Lizenz und am besten einen EinfĂŒhrungsworkshop.

Mehr zu Schritt 2

Schritt 3: Auswertung

Die Auswertung der Daten dient der Identifikation der relevanten Bereiche (Hotspots) und bildet die Grundlage fĂŒr die erfolgreiche Planung von Massnahmen. Wiederholungen der Auswertung bilden die Ausgangslage fĂŒr die zukĂŒnftige Erfolgskontrolle.

Mehr zu Schritt 3

Schritt 4: Strategie

Die Erkenntnisse des Klimafussabdrucks sowie der Analyse interner und externer klimarelevanter Einflussfaktoren werden einer Klimastrategie zugrunde gelegt, um die Chancen und Risiken fĂŒr die Tourismusdestination aber auch fĂŒr die einzelnen LeistungstrĂ€ger zu evaluieren – und Massnahmen zum Klimaschutz zu erarbeiten.

Mehr zu Schritt 4

Schritt 5: Klimafonds

Der Klimafonds bildet den umfassenden Finanzierungsmechanismus fĂŒr die Umsetzung der Klimastrategie einer gesamten Destination.

Mehr zu Schritt 5
E041 Paralax Element

» Um unsere Ziele zu erreichen, mĂŒssen wir wissen, woher wir kommen. Den CO2-Fussabdruck der Destination zu kennen, ist die Basis, um VerĂ€nderungen anzustossen. Grösste Herausforderung hierbei ist, die Daten zu kennen und zu sammeln. Dank KlimDest erhalten wir ein Instrument, welches ermöglicht, diese WissenslĂŒcke zu schliessen und in Zukunft ein regelmĂ€ssiges Monitoring zu betreiben. «
~ Claudio Föhn, Destination Arosa

E010 Textblock-Element

Klimakommunikation – den Gast als Partner gewinnen

Ein wichtiges Projektergebnis betrifft die Klima- und Nachhaltigkeits-Kommunikation zu den GĂ€sten. Diese wollen weder belehrt noch bevormundet werden, haben aber Interesse am Klimaengagement in ihrer Urlaubsregion. Man kann die GĂ€ste durch richtige Kommunikation gut als VerbĂŒndete in den Anstrengungen gegen den Klimawandel gewinnen. Viele Untersuchungen zeigen zudem, dass nachhaltigkeitsbewusste Reisende auch bereit sind, mehr Geld fĂŒr klimafreundliche Produkte auszugeben. Unser Leitfaden zeigt einige der dafĂŒr erforschten Kommunikationsprinzipien dafĂŒr auf.

E041 Paralax Element

» In den letzten Jahren haben wir uns mit dem Projekt 100% Valposchiavo stark auf lokale Produkte gestĂŒtzt. KlimDest kann uns dabei helfen festzustellen, ob und wie stark diese BemĂŒhungen auf die CO2-Reduktion einzahlen. Ziel ist es, diese mit konkreten Zahlen zu untermauern. «
~ Kaspar Howald, Destination Valposchiavo

E052 Logoblock

Partner

E011 Textbild-Element

gefördert von

        

 

E010 Textblock-Element

Bildnachweis

Headerbild: © unsplash.com

1.Bild quer: © Valposchiavo Turismo

2.Bild quer: © Davos Klosters / Martin Heckmeier

3.Bild quer: © Arosa Tourismus / Nina Hardegger-Mattli

4.Bild quer: © Valposchiavo Turismo